• 02.12.2018

    November Hauptübung des Löschzug Borghorst

    Für die monatliche Hauptübung im Löschzug Borghorst hatte sich das Orgateam des 1. Zug ein besonderes Objekt ausgewählt. 

    Angenommene Lage war ein Brand im Dachbereich der St. Nikomedes Pfarrkirche. 

    Da derzeit umfangreiche Renovierungsarbeiten am Dach des Kirchenschiffs erfolgen und ein großes Gerüst dort aufgestellt war, wurde dieser Teil in die Übung mit eingearbeitet.

    Dem Einsatzleiter bot sich beim Eintreffen folgendes Bild: 

    Der Küster der Kirchengemeinde, Peter Timmerhues, empfing die Feuerwehr und zeigte dem erkundenden Einsatzleiter den Brandherd im Bereich der Dachbaustelle.

    Auf dem dortigen Gerüst stand ein "Dachdecker" und rief um Hilfe. Dieser gab, nach der Ansprache durch den Einsatzleiter, auch noch den Hinweis, dass sein Kollege ins Innere des Daches geflüchtet sei.

    Desweiteren berichtete der Küster von einem ca. 20 köpfigen Kinderchor, der sich zur Probe auf dem Orgelboden im Innerern der Kirche befinden sollte.

    Durch den Einsatzleiter wurde die Drehleiter zur Menschenrettung am Gerüst eingesetzt.

    Das erste Löschgruppenfahrzeug übernahm die Rettung des Chors vom Orgelboden, baute zeitgleich einen Löschangriff auf und leuchtete den Kirchplatz aus.

    Hier wurde der Einsatzabschnitt 1 gebildet.

    Das zweite Löschgruppenfahrzeug übernahm die Wasserversorgung und der Einsatzleitwagen Burgsteinfurt koordinierte die Übung.

    Um die Person aus dem inneren des Daches zu retten und eine weitere Brandbekämpfung einzuleiten bildeten das Tanklöschfahrzeug und das LF10 den Abschnitt 2.

    Hier galt es das gesamte Material zum Aufbau eines Löschangriffes über eine enge Wendeltreppe durch den Glockenturm auf über 20m Höhe zu schaffen.

    An der Rauchgrenze wurde ein Bereitstellungraum eingerichtet. Von hier gingen die Angriffstrupps in den vernebelten Bereich oberhalb der Kirchengewölbe vor.

    Die vermisste Person konnte schnell gefunden und gerettet werden.

    Als große Besonderheit konnte zur Brandbekämpfung mit Wasser am Rohr vorgegangen werden.

    Um auszuprobieren wie die Wasserförderung durch eine lange Schlauchleitung in große Höhe funktioniert, gab der Angriffstrupp Wasser durch eine Dachluke nach außen ab.

    Alle Übungsziele konnten innerhalb kürzester Zeit erreicht werden.

    Durch die Höhen, die Menge der betroffenen Personen und die speziellen Gegebenheiten einer Kirche wurde die Übung zu einer besonderen Herausforderung für alle eingesetzten Kräfte.

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