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Besatzung eines Gruppenfahrzeuges: Gruppenführer, Maschinist, Melder und drei Trupps mit jeweils Truppführer und Truppmann (Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp)

In Deutschland werden an Feuerwehrfahrzeuge besondere Anforderungen gestellt. Anders als beispielsweise in den USA müssen sie in Deutschland möglichst multifunktional sein. Sie müssen sowohl in städtischen Regionen, Wäldern, Heiden und im Gebirge einsetzbar sein und zugleich bei vielen denkbaren Einsatzszenarien Verwendung finden.

In Deutschland gibt es hierfür zwei Kriterien, nämlich Besatzung und Normung:

Besatzung

  • Das Truppfahrzeug (1/2) hat 3 Besatzungsmitglieder: Einen Truppführer, einen Truppmann und einen Maschinist.
  • Das Staffelfahrzeug (1/5) hat 6 Besatzungsmitglieder: Einen Staffelführer, einen Maschinisten und zwei Trupps mit jeweils Truppführer und Truppmann (im Regelfall Angriffstrupp und Wassertrupp)
  • Das Gruppenfahrzeug (1/8) hat 9 Besatzungsmitglieder: Einen Gruppenführer, einen Maschinisten, einen Melder und drei Trupps mit jeweils Truppführer und Truppmann (im Regelfall Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp)

Normung

  • Die meisten Einsatzfahrzeuge der deutschen Feuerwehren sind in DIN genormt. Hierfür wird der DIN-Nummernbereich DIN 14500 bis 14599 verwendet, sowie der Bereich DIN 14700 bis 14709 für fahrbare Feuerwehrleitern. Die DIN 14502 wird gegenwärtig überarbeitet, so dass es nur noch 12 genormte Feuerwehrfahrzeuge gibt.

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